Das Soziale Netzwerk Lausitz bietet Unterstützung

30.03.2013 DruckversionPDF

Seit Oktober 2011 existiert das Soziale Netzwerk Lausitz. Mit diesem Namen verbindet die gemeinnützige GmbH und deren Partner und Förderer eine konkrete Aufgabe.
Diese gelingt jedoch nur, wenn Engagement, gegenseitige Förderung und menschliches Miteinander ineinandergreifen. Netzwerke wollen nicht nur aufgebaut, sondern auch gepflegt werden.
www.soziales-netzwerk-lausitz.de

SÄCHSISCHE ZEITUNG 30.03.2013


Wie die Sucht besiegt wird Die Rahmenbedingungen zur Betreuung sind jetzt schwieriger. Das Soziale Netzwerk Lausitz bietet aber Unterstützung an. 

Sozoiales Netzwerk Lausitz

Manuela Thomas, die Geschäftsführerin des „Sozialen Netzwerk Lausitz“ , leitet die Informationsveranstaltung am Donnerstagnachmittag in Weißwasser. Foto: Rolf Ullmann

Es ist keine erfreuliche Ausgangssituation im nördlichen Teil des Landkreises Görlitz. Das ist die Botschaft von Manuela Thomas und Matthias Reuter, dem Sozialplaner des Kreises. Am Donnerstagnachmittag haben sie in einer Informationsveranstaltung im Vereinspavillon am Sorauer Platz die Lage im Sozialbereich vorgestellt. Leere Kassen und das Zurückfahren sozialer Betreuungsangebote stehen einer zunehmenden Zahl psychisch Kranker und Suchtkranker gegenüber. „Wir müssen leider feststellen, dass die Versorgung gerade auf diesem Gebiet in den letzten Jahren zurückgefahren worden ist. Die Schließung der Psycho-Sozialen Ambulanz ist dafür ein beredtes Beispiel“, sagt Matthias Reuter in seiner Begrüßung der Teilnehmer an der Informationsveranstaltung. Es gehe auch künftig darum, Menschen nicht auszugrenzen, sondern sie als einen Teil der Gesellschaft zu begreifen und einzubeziehen. Dafür bietet das „Soziale Netzwerk Lausitz“ ihre Unterstützung auf einem neuen Feld ihrer Tätigkeit an. „Wir setzen vor allem auf die Hilfe zur Selbsthilfe in unseren Betreuungsangeboten für die Betroffenen“, sagt Manuela Thomas. Vor allem gehe es darum, niedrigschwellige Hilfen in der ambulanten Versorgung von psychisch Kranken und Suchtkranken zu bieten. Unter niedrigschwellig ist dabei besonders die unkomplizierte und leichtere Erreichbarkeit von Ansprechpartnern sowie zum Anschluss an bestehende Selbsthilfegruppen zu verstehen. „Dem Einzelnen dabei die Hemmungen auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung zu nehmen, ist dabei eines der wichtigsten Anliegen“, stellt Manuela Thomas fest. Als bereits etablierte Anlaufpunkte für Einzelpersonen, Paare und Familien nennt sie den Treff im Hegel-Café in der Hegelstraße 1, den Gruppenraum Kiss in der Glückaufstraße 11 a sowie den Treff am Markt in Bad Muskau und den Treff im Vereinshaus in Krauschwitz. Annette Uplegger, die Leiterin des Kiss, bietet derzeit die Heimstatt für sechs Selbsthilfegruppen für von Depressionen, Schizophrenie und Sucht betroffene Menschen.
Von Rolf Ullmann

Fotos von der Infoveranstaltung: Soziales Netzwerk Lausitz

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