Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027

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In den letzten Monaten wurde die Region mehrfach bereist, Expertengespräche geführt, Einwohnerbefragungen durchgeführt und diese Ergebnisse wurden am 07. August mit den Bürgermeistern der Region Weißwasser besprochen. Am Nachmittag wurde in einem Mediengespräch ebenfalls die Ergebnisse bekannt gegeben und die weitere Vorgehensweise vorgestellt.

Presseerklärung

„Die ganze Geschichte ... erzählen!“– Bürgermeister treffen sich mit den Planern zur Machbarkeitsstudie IGA 2027

Das von Weißwasser und den Nachbarkommunen mit der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 beauftragte Planungsteam (Seebauer | Wefers und Partner GbR, ift Tourismusberatung GmbH und Runze & Casper) ist auf dem Weg zum Entwicklungskonzept für die Region und hat am 07. August 2013 den Bürgermeistern und dem Vorbereitungskuratorium IGA 2027 den aktuellen Arbeitsstand vorgestellt.

Auf der Basis der im Juni mit den Bürgermeistern diskutierten Szenarien haben die Planer und Marketingexperten jetzt ein Leitbild erarbeitet, welches Grundlage für die nächsten Schritte sein wird. Das nun auszuarbeitende Entwicklungskonzept wird Wege und Maßnahmen zur gezielten Profilierung der Region als attraktiver Wohn- und Tourismusstandort aufzeigen.

Die Planer haben – auch mit Hilfe der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Expertenrunde - eine hohe Zahl an Attraktionen in der Region identifiziert, die zur Identitätsstiftung, zur Imagebildung und damit zur Alleinstellung beitragen können. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine stärkere Bündelung der vorhandenen Einzelattraktionen zu einem Gesamterlebnis, das sich von anderen Regionen deutlich unterscheidet.
Es geht also darum, mit den in der Region vorhandenen Angeboten und Qualitäten zu arbeiten und nicht darum, etwas Neues von Außen als aufgesetzte Lösung zu präsentieren.

Die flächigen Schwerpunkte des Leitbildes liegen im Fürst-Pückler-Park und im Kromlauer Park sowie in den Grün- und Freiflächen in Weißwasser rechts und links der Bautzener bzw. der Muskauer Straße. Von dort aus strahlen die Verbindungen aus in die reizvolle Landschaft des Muskauer Faltenbogens in dessen sächsischen und brandenburgischen Teil bis jenseits der Neiße nach Polen. Die Angebote in den weiteren Gemeinden bereichern als sogenannte Satelliten das Leitbild. Dazu zählen u. a. der Findlingspark Nochten, der Bärwalder See und der Erlichthof Rietschen sowie auch alle Geschichten um die sorbische Kultur und dessen Bräuche.

Aus Marketingsicht lautet eine der wesentlichen Thesen: „Die Stärke einer schwach besiedelten Region liegt in der Gemeinsamkeit der Akteure“. Es ist also erforderlich, ein einheitliches Markenprofil für die Region zu entwickeln und die Akteure gezielt zu vernetzen. Dafür ist eine Marketing und Kommunikationsstrategie zu entwickeln, die “die ganze Geschichte“ für Einwohner und Gäste erlebbar macht und die im Inneren und nach Außen wirkt; eine Hauptaufgabe der Tourismus- und Marketingfachleute im Bearbeitungsteam in den folgenden Arbeitsschritten.

Instrument zur Umsetzung noch offen

Nach Vorlage des Entwicklungskonzeptes soll geprüft werden, ob eine Internationale Gartenschau (IGA) ein Instrument zu dessen Umsetzung wäre. Auch hier ist das Planungsteam mit seinen Erkenntnissen schon weiter. Alle bisherigen Recherchen führen zu der Einschätzung, dass eine IGA mehr Risiken als Chancen für die Region beinhaltet, u.a. sind folgende Punkte beachtenswert:

Die vorhandene Infrastruktur in touristischer Hinsicht ist zu schwach, um die notwendige Besucherzahl für eine IGA von 1,5 Millionen zu erzielen. Ein möglicher Ausbau wird aufgrund der schlechten Aussicht für die Nachnutzung scheitern.

Die Vielzahl von Einzelstandorten, auf die sich eine Veranstaltung wie die IGA in der Region verteilen müsste, führt zu einem erhöhten Organisationsaufwand, ohne dass damit mehr Besucher kommen werden.

Die Einbeziehung des Muskauer Parks ist bezüglich des Denkmalschutzes schwierig und im Zusammenhang mit der notwendigen Eintrittspflicht für einen sonst kostenlosen Park kaum vermittelbar.

Alleine für die Durchführung der IGA dürfte sich der bisher erkennbare Mindestzuschuss der Kommunen bei ca. € 10 Millionen bewegen – dabei ist zu bedenken, dass es für Durchführungshaushalte bei Gartenschauen bisher nie Förderungen gegeben hat.

Das Planungsteam fasste in der Bürgermeisterrunde und in der Sitzung des Kuratorium deshalb zusammen: „Das einmalige Ereignis IGA mit hohen Investitions- und Durchführungsaufwand führt nach bisheriger Einschätzung zu einer ungünstigen Prioritätensetzung in der Region zu Lasten von anderen Projekten. In der Abwägung von möglichen langfristigen Effekten einer IGA für die Region und dem dazu benötigten Aufwand an Finanzmitteln und Personalkapazitäten, erscheint eine IGA derzeit nicht als das passende Instrument für die nachhaltige Entwicklung der Region Weißwasser.“
Alle einsetzbaren finanziellen Mittel sollen sinnvoller Weise für dauerhafte und nachhaltige touristische Projekte verwendet werden, welche zu einer stetigen Entwicklung der Region beitragen werden. Dazu gehört es vor allem auch, eine Organisationsstruktur aufzubauen und zu etablieren, die es schafft, die Akteure und die Angebote vor Ort so zu vernetzen, dass „Eine ganze Geschichte ...“ erkennbar und erlebbar wird. Das Planungsteam schlägt daher vor, einen mit übergreifenden Aufgaben und auch Befugnissen ausgestatteten „Kümmerer“ oder auch „Entwicklungsmanager“ zu etablieren.

Die Planer werden in der folgenden Bearbeitungsphase im Hinblick auf die möglichen Instrumente zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes Vorschläge erarbeiten, die dann ein überschaubares und abgestimmtes Realisierungsprogramm darstellen. Inwieweit dies letztendlich auch in ein späteres Großevent mündet muss noch geprüft werfen. Vor der angekündigten zweiten Expertenrunde, die jetzt im Oktober stattfinden wird, werden Ende September die Bürgermeister über den neuen Stand des Entwicklungskonzeptes informiert.

Daran anschließend ist in der Region auch eine weitere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger geplant, indem in einer öffentlichen Veranstaltung, ggf. in Form einer Regionalkonferenz, der dann aktuelle Planungsstand präsentiert und zur Diskussion gestellt wird.

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3./4. Mai 2013: unterwegs in den Umlandgemeinden - Befragung der Bevölkerung zur Idee der IGA 2027

10./11. Mai 2013: unterwegs in den Umlandgemeinden - Befragung der Bevölkerung zur Idee der IGA 2027

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24. April 2013

Den Fragebogen und alle Information finden Sie auf der rechten Seite oder unter dem Link: http://www.weisswasser.de/sites/default/files/news/iga_2027_fragebogen1.pdf

22. April 2013
Bereisung der Region mit dem Projektteam (Planungsbüro und seinen Partnern sowie die Mitglieder der Lenkungsrunde)

9:00 Uhr in der Stadtverwaltung Bad Muskau bei BM Hr. Bänder
IGA 2027 - Bereisung

IGA 2027 - Bereisung

10:15 Uhr in der Gemeindeverwaltung Krauschwitz bei BM Hr. Mönch

IGA 2027 - Bereisung

11:30 Uhr am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Weißkeißel in Weißkeißel bei BM Hr. Lysk
IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung

und anschließend ein Pressegespräch

 IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung

12:15 Uhr in der Gemeinde Rietschen auf dem Erlichthof
IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung


14:15 Uhr in der Gemeindeverwaltung Boxberg/O.L. bei BM Hr. Trunsch
IGA 2027 - Bereisung

15:30 Uhr im Sorbischen Kulturzentrum Schleife in Schleife bei Hr. Seidlich
IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung

16:30 Uhr in der Gemeindeverwaltung Trebendorf bei BMin Fr. Antonius
IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - BereisungIGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung

17:15 Uhr am Waldsee in Groß Düben bei BM Hr. Krautz
IGA 2027 - Bereisung

18:00 Uhr im Kromlauer Park bei BM Hr. Noack
IGA 2027 - BereisungIGA 2027 - BereisungIGA 2027 - Bereisung

Mit vielen Eindrücken fuhren alle zurück nach Hause.


PRESSEBERICHTE über diesen Tag

LAUSITZER RUNDSCHAU 23. April 2013

Bei Gartenschau kann jeder mitreden
Planungsteam geht auf Rundreise durch die Region / Fragebogen-Aktion mit Gewinnchance

Wie denkt der Bürger über eine Internationale Gartenschau (IGA) 2027 in der Region Weißwasser? Um darauf eine Antwort zu finden, besucht ein Planungsteam im Mai alle Städte und Gemeinden in dem potenziellen IGA-Gebiet.
IGA 2027 - Bereisung
Martin Seebauer (Mitte) und seine Planer-Kollegen besuchten am Montag erstmals die Gemeinde Weißkeißel. Foto: Preikschat

Ein grüner Blumentopf stand auf dem Tisch, an dem sich Planer aus vier Büros mit dem Weißkeißeler Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) zusammengesetzt haben. Das sollte am gestrigen Montag auf der Wiese hinter dem Feuerwehrgerätehaus durchaus Symbolcharakter haben. Denn mit einem Blumentopf von deutlich größeren Ausmaßen wollen die Planer um Martin Seebauer Anfang Mai die Tour über die Städte und Dörfer rund um Weißwasser machen.
In dem großen Blumentopf sollen möglichst viele ausgefüllte Fragebögen landen, die vom Planerteam um Martin Seebauer unters Volk gebracht werden. "Wir beschränken uns auf drei Fragen", so der Büroleiter aus Berlin. Erstens: Welche Projekte und Ideen können zur Belebung und Weiterentwicklung unserer Region betragen? Zweitens: Was wäre das Besondere einer IGA 2027 in unserer Region, welche Impulse könnte die Veranstaltung der Region geben? Und drittens: Welche Ideen und Überlegungen bewegen Sie persönlich bezüglich der IGA 2027? Um die Motivation zu erhöhen, werden an jedem Ort je zwei Karten für den Besuch des Ostdeutschen Rosengartens in Forst verlost, außerdem insgesamt zwei Karten für die Internationale Gartenschau in diesem Jahr in Hamburg.
Der bürgernahe Ansatz war einer der Gründe gewesen, warum Seebauer, Wefers und Partner gemeinsam mit drei weiteren Büros im Januar den Zuschlag für eine IGA-Studie bekommen haben. Sie soll nachweisen, ob eine IGA in der Region machbar ist und diese auch voranbringen würde. In das Konzept, das am Jahresende vorliegen soll, werden die Bürger-Ideen eingehen, verspricht Martin Seebauer: "Wir wollen den Leuten hier schließlich nichts überstülpen." Im Gegenteil gehe man auf die Bürger zu, damit eine IGA – wenn sie denn kommt – auch eine IGA der Menschen in der Region wird.
Vorbereitend startete das Planungsteam bereits am Montag mit Vor-Ort-Besuchen der einzelnen Bürgermeister. Welche Projekte gehen die Gemeinden demnächst an, was davon könnte in die IGA-Konzeption Eingang finden, was erwarten die Gemeinden von der Gartenschau – das seien dabei die wichtigen Fragen, so Seebauer. Bad Muskau, Krauschwitz, Weißkeißel und Rietschen waren erste Stationen.
Zum Thema:
3. Mai: 15 Uhr bis 17 Uhr in Krauschwitz und 18 Uhr bis 20 Uhr in Bad Muskau.4. Mai: 11 Uhr bis 13 Uhr in Weißkeißel, 14 Uhr bis 16 Uhr in Rietschen, 17 Uhr bis 19 Uhr in Boxberg.10. Mai: von 15 Uhr bis 17 Uhr in Gablenz und von 18 Uhr bis 20 Uhr in Weißwasser.11. Mai: von 11 Uhr bis 13 Uhr in Trebendorf, von 14 Uhr bis 16 Uhr in Schleife und von 17 Uhr bis 19 Uhr in Groß Düben.
von Daniel Preikschat



LAUSITZER RUNDSCHAU 23. April 2013

Entscheidungshilfe vom Bürger

Das Planungsteam um Martin Seebauer scheint Wort zu halten. Dem Versprechen, beim Erstellen einer IGA-Studie bürgernah zu agieren, folgen nun Taten.
In zehn Vor-Ort-Terminen will man im Mai Bürgermeinungen einholen, die Einfluss auf die Studie nehmen sollen. Wird das so umgesetzt, kann zumindest der interessierte Teil der Bevölkerung ein Wort mitreden in Sachen IGA. Denn die Bürger geben Planern und Entscheidern Aufschluss über die Akzeptanz einer solchen Großveranstaltung. Damit entscheiden sie zwar noch nicht darüber, ob die Gartenschau nun kommt oder nicht. Aber sie geben eine wichtige Entscheidungshilfe.
daniel [dot] preikschatatlr-online [dot] de


SÄCHSISCHE ZEITUNG 23. April 2013

Planer gehen mit Blumentopf und Geschenken auf Ideenfang
Der Startschuss ist gefallen. Das Planerteam bewertet die Region. Im Gepäck: Fragebögen für Einwohner aller Städte und Gemeinden im IGA-Land 2027.
IGA 2027 - Bereisung
Diese Gesichter sollten sich die Leute im Norden des Kreises Görlitz gut einprägen. Denn André Rosinski, Martin Seebauer, Matthias Franke, Andreas Runz sowie Landschaftsarchitekt Marcin Gajda aus Polen sind im Mai auf Tour durch die Region, sprechen dabei die Menschen vor Ort auf ihre Meinungen zur IGA 2027 an und fordern sie zudem zum Ausfüllen von Fragebögen auf. Anzutreffen sind die IGA-Macher dabei auch im Erlichthof von Rietschen.Foto: as

Die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) soll mit Touristenströmen regionale Infrastruktur, Image und Wirtschaft beleben. Wie und zu welchem Preis beleuchtet bis Ende 2013 eine Machbarkeitsstudie.
Seit gestern ist das von Weißwasser beauftragte Planerteam Seebauer, Wefers und Partner aktiv. Erste Stationen waren Bad Muskau, Krauschwitz, Weißkeißel, Rietschen. Mit im Gepäck: ein Blumentopf. „Mit ihm im Riesenformat und mit Info-Ständen gehen wir die ersten beiden Maiwochenenden auf Tour, führen Gespräche mit Bürgern, sammeln Fragebögen ein“, so Werbefachmann Andreas Runze. Schließlich wolle man der Region nichts überstülpen. „Nur mit den Leuten entsteht eine deutsch-polnische Kulturlandschaft, die allen nützt“, begründet Martin Seebauer die Fragebogenaktion. Als Anreiz zum Mitmachen verlosen die Planer in jedem Tourort zwei Karten für den Rosengarten Forst.
Regionaltour: 3. Mai Krauschwitz, Bad Muskau; 4. Mai Weißkeißel, Rietschen, Boxberg; 10. Mai Gablenz, Weißwasser und 11. Mai Trebendorf, Schleife, Groß Düben.
Von Sabine Larbig


10. April 2013
1. Treffen der Expertenrunde (Planungsbüro "Seebauer/Wefers und Partner GbR" und ihre Partner, die Mitglieder des Vorbereitungskuratoriums, Vertreter aus Polen sowie weitere regionale Institutionen und Verbände = ca. 30 Personen)
Link zur: DOKUMENTATION DES TREFFENS
1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde1. Expertenrunde
März 2013
Auftragserteilung für die Machbarkeitsstudie an das Planungsbüro "Seebauer/Wefers und Partner GbR"

7. März 2013
1. Treffen der Lenkungsrunde (Planungsbüro "Seebauer/Wefers und Partner GbR", Stadtrat Jörg-Manfred Schönsee, Mitarbeiter Markus Knote und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch)

Februar und März 2013
Vorbereitung und Einreichung von Gemeinderatsbeschlüssen zur Untersetzung der Entscheidung der Bürgermeister über die Vergabe der Machbarkeitsstudie IGA 2027

24. Januar 2013
Ratssaal des Rathauses der Großen Kreisstadt Weißwasser/O.L.:
Herr Oberbürgermeister Torsten Pötzsch gibt als Sprecher der zehn Umlandgemeinden die ausgewählte Firma bekannt.
Das Planungsbüro "Seebauer/Wefers und Partner GbR" und seine Partner stellen sich den Vertretern der Kommunen und der öffentlichen Medien vor.

10. Januar 2013
Konferenzpavillion der Schlossgärtnerei des Fürst-Pückler-Park Bad Muskau:
Die Mitglieder des Vorbereitungskuratoriums IGA 27 prüfen und bewerten die gültigen Angebote unter Hinzuziehung der Vorbewertung.
Es wird einstimmig empfohlen und festgehalten:
Es gibt einen eindeutigen Ausschreibungssieger. Dieser soll durch die 10 beauftragenden Gemeinden am 24. Januar auf einer Präsentationsveranstaltung der Bürgermeister die Gelegenheit bekommen sich und seine Vorgehensweise vorzustellen.

9. Januar 2013
Vorstellung der Bewertungsergebnisse auf der Bürgermeisterkonferenz in Weißkeißel

7. - 9. Januar 2013
Sichtung und Vorbewertung der Angebote durch den LERDA e.V.

4. Januar 2013
Ende der Angebotsabgabe für die beschränkte Ausschreibung
und Öffnung der Angebote im Rathaus der Stadt Weißwasser am 07.01.2013

26. Oktober 2012
Aufforderung zur Angebotsabgabe an 8 Planungsbüros zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie über die Durchführung einer IGA im Jahr 2027 in der Region Weißwasser unter Einbeziehung aller zehn Gemeinden

Oktober 2012
Beschlüsse einschl. Vorberatungen zur Aufgabenstellung und Finanzierung

September 2012
Fertigstellung der Aufgabenstellung zur Ausschreibung der Machbarkeitsstudie

27. Juni 2012
Im Stadtrat von Weißwasser wurde der Ratsbeschluss RAT WSW-1837/12 „Bewerbung für die IGA 2027“ gefasst.

15. Juni 2012
Die letzten Monate wurde intensiv an dem Vorhaben Prüfung der Machbarkeit der Durchführung der IGA (Internationale Gartenbauausstellung) im Jahr 2027 gearbeitet.

Nachdem die Stadt Mannheim in den Vorbereitungen zur BUGA (Bundesgartenschau) im Jahr 2023 schneller voran gekommen ist, als die Region Weißwasser und auch politisch sich das Vorhaben dort stärker verstetigt hat, wurde nach mehreren Gesprächen mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft im Kuratorium beschlossen, den Fokus der Arbeit auf das Jahr 2027 zu legen.

Es wäre dann eine Bundesgartenschau mit internationalen Bausteinen = eine Internationale Gartenbauausstellung (IGA).
Erstmals könnte bei einer solchen Ausstellung von einer Internationalität gesprochen werden. Denn unsere Region liegt unmittelbar an der Grenze zu Polen und auch Tschechien liegt gewissermaßen gleich um die Ecke.

Das verbindende Element für eine solche internationale Ausstellung könnte der Geopark Muskauer Faltenbogen sein.

Dieser schlägt eine Brücke zwischen den Bundesländern Sachsen, Brandenburg und unserem Nachbarn der Republik Polen (www.muskauer-faltenbogen.de).

25. Juni 2012
Am 25. Juni fand ein ganztägiges Arbeitsgespräch mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, Planern, Marketingspezialisten, ehemaligen Mitarbeitern der Landesregierung von Brandenburg und dem Vorbereitungskuratorium in Berlin statt.

Auf der Tagesordnung standen eine Vielzahl von Punkten, wie Vorstellung eines Grobkonzeptes, Verkehrsanbindung, Zielgruppen, Einzugsbereich, Marketing, Finanzierung und die weiteren Schritte im Prozess der Prüfung eines solchen Vorhabens.

Diese Schritte sind:

  1. bis Ende 2012: Klärung der Finanzierung der zu erstellenden Machbarkeitsstudie
  2. I. Quartal 2013: Beauftragung der Machbarkeitsstudie
  3. III. Quartal 2013: Fertigstellung der Machbarkeitsstudie
  4. VI. Quartal 2013: Auswertung der Machbarkeitsstudie und Fassung von Beschlüssen und
  5. I. Quartal 2014: dann ggf. offizielles Bewerbungsschreiben für die IGA im Jahr 2027

Natürlich muss sich das Vorhaben auch in der Region und bei den Bewohnern dieser weiter verstetigen. Die Gemeinden des Altkreises Weißwasser haben in den letzten Monaten dazu in ihren Parlamenten Beschlüsse gefasst. Erste Gespräche mit Abgeordneten des Landtages und Vertretern der Landesregierung wurden geführt und das Vorhaben vorgestellt. Da werden in den nächsten Monaten weitere Zusammenkünfte stattfinden, um für das Projekt um Unterstützung zu werben.
Mit unseren polnischen Freunden, wo auf politischer Ebene (z.B. Bürgermeister) und im touristischen Bereich hier in der Grenzregion sehr gute Kontakte sich in den letzten Jahren entwickelt haben, wird das IGA-Projekt nun ebenfalls diskutiert werden. Vorher war das nur ansatzweise möglich, aber jetzt, da die nächsten Schritte mit der Bundesgartenschau-Gesellschaft festgelegt wurden, kann jetzt gemeinsam und konkret an Konzepten gearbeitet werden.
In den nächsten Wochen werden wir auch die Bürgermeister der Kommunen über den Altkreis Weißwasser hinaus aus einem 50km Umkreis einladen, um sie über den Ist-Stand zu informieren und auch deren Gedanken bei der Gesamtbetrachtung des Vorhabens aufzunehmen, die dann auch in der Machbarkeitsstudie ihren Niederschlag finden werden.


Berichte zum Thema aus der örtlichen Presse und die Pressemitteilung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft zum voran beschriebenen Arbeitsgespräch vom 25.06.2012 finden Sie auf der rechten Seite oben (bitte auf die PDF-Dokumente klicken).

Fotos: oberste von unbekannt, alle anderen Torsten Pötzsch

 

10. November 2011

Die Region Weißwasser geht den nächsten Schritt in Richtung Bundesgartenschau 2023. Am 10.11.2011 trafen sich im Ratssaal des Rathauses Experten und gründeten das Vorbereitungs-Kuratorium Bundesgartenschau Region Weißwasser. 

LAUSITZER RUNDSCHAU 12.11.2011

Experten-Team für Buga-Projekt in der Region Weißwasser

Die Region Weißwasser geht den nächsten Schritt in Richtung Bundesgartenschau 2023. Donnerstag hat sich im Rathaus der Stadt eine namhafte Experten-Runde verpflichtet, die Arbeit an einer Machbarkeitsstudie inhaltlich zu begleiten und zu unterstützen.

Sechs Mal ging der Kugelschreiber von Hand zu Hand – dann war das „Vorbereitungs-Kuratorium Bundesgartenschau (Buga) Weißwasser gegründet. So schnell wie der Gründungsakt wird die Arbeit des Experten-Gremiums indes nicht erledigt sein. Bis 2013, so das Ziel, soll eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet sein – eine Art Gutachten für die Region über ihre Tauglichkeit als Austragungsort für die Bundesgartenschau 2023.

Namhafte und sachkundige Unterstützer konnten für das ehrgeizige Projekt gewonnen werden. Rolf Kuhn, der den Vorsitz in dem Kuratorium hat, ist Chef der IBA Fürst-Pückler-Land in Südbrandenburg. Cord Panning führt die Geschäfte der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Brigitte Scholz war Weggefährtin Kuhns bei der IBA und lehrt jetzt an der Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus Regionalplanung. An der Technischen Universität in Kaiserslautern im Fachgebiet Raum- und Umweltplanung tätig ist Holger Schmidt.

Politische Vertreter aus der Region in dem Gremium sind Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), Landrat Bernd Lange und Jörg-Manfred Schönsee, dessen Lerda e.V. (Lausitzer Arbeitsgemeinschaft für ingenieurtechnische Forschung und Entwicklung) jüngst vom Stadtrat damit betraut wurde, erste Schritte für die Vorbereitung der Buga zu koordinieren.

Einen ersten Arbeitsnachweis hat Schönsee geliefert, indem er besagte Fachleute für die Mitarbeit erwärmen konnte. Dabei musste er vor allem bei Rolf Kuhn offenbar nur wenig Überzeugungsarbeit leisten. Der Geopark Muskauer Faltenbogen war eines von 30 IBA-Projekten, zugleich das einzige, das Kuhn auch in die Oberlausitz geführt hat. Schon damals, führte Kuhn am Donnerstag im Rathaus aus, hatte er von den Buga-Plänen im Raum Weißwasser gehört und das „Potenzial gespürt.“ Man müsse in dieser Region keine Blümchenschau veranstalten, die dann schnell wieder verblüht. Parks und Bergbau-Kulturlandschaft seien schon da. Das Vorhandene müsse bei einer Bewerbung nur noch miteinander verknüpft und in Zusammenhang gebracht werden. Entscheidend für den Erfolg sei außerdem der Nachweis der Nachhaltigkeit, die investierte Buga-Mittel der Region bringen.

Mehr als 77 Millionen Euro wurden in die jüngste Buga 2009 in Schwerin investiert. Aus Sicht des Umweltministers von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), war das ein „tolles Konjunkturprogramm“ für die Stadt. Soweit, machte Kuhn klar, ist die Oberlausitz jedoch noch lange nicht. Die Machbarkeitsstudie kostet rund 70 000 Euro, schätzte Holger Schmidt. Wie die Kosten reingeholt werden können und die Ausschreibung für die Planungsbüros aussehen, gelte es nun zu klären. Wichtig sei, dass die Studie 2013 vorliegt, um danach rechtzeitig die Bewerbung auf den Weg zu bringen.

von Daniel Preikschat

www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Experten-Team-fuer-Buga-Projekt-in-der-Region-Weisswasser;art13826,3566757

Trebendorf unterstützt die Buga-Interessenten

Wenn sich am 10. November in Weißwasser das Kuratorium gründet, gibt es bereits zwei offizielle Willensbekundungen für die Bundesgartenschau (Buga) 2023 in der Region: Weißwasser und Trebendorf.

http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Trebendorf-unterstuetzt-die-Buga-Interessenten;art13826,3561054

 

15.01.2012

Uns steht ein arbeitsintensives und sehr entscheidendes Jahr bevor. Der Fokus zielt auf den ehrgeizigen Gedanken sich mit der Durchführung einer Bundesgartenschau in unserer Region intensiver auseinander zu setzen. Dazu wurde bekanntermaßen am 10.11.2011 im Ratssaal des Rathauses durch Experten das Vorbereitungs-Kuratorium Bundesgartenschau Region Weißwasser gegründet.
Dieses Gremium trifft sich zur ersten Sitzung in diesem Jahr am 20. Januar.

Was bringt es über eine Bundesgartenschau hier nachzudenken?

01. Imagegewinn für die Oberlausitz und speziell für unseren Landkreis und unsere Region

02. Ankurbelung des Tourismus

03. Alleinstellungsmerkmale der Landschaft (wie z. B. Geopark Muskauer Faltenbogen,
      Landschaftsparks in Bad Muskau und Kromlau) herausstellen

04. Einen Gewinn für die städtebauliche Entwicklung der eingebundenen Gemeinden erzielen

05. Eine verbesserte Infrastruktur in Bezug auf die Verkehrsanbindung schaffen

06. Dadurch Standortnachteile für Industrieansiedlungen in der Zukunft zurückdrängen

07. Einbindung der polnischen Seite in diesem Projekt um dadurch das Zusammenwachsen
      der Grenzregion weiter zu forcieren

08. Sie wird als ein sehr großes Konjunkturprogramm wirken

09. Motivation der hier lebenden Menschen weiter steigern sich in unsere Zivilgesellschaft einzubringen

10. Heimatverbundenheit weiter ausprägen und Menschen auf Dauer in die Region ziehen,
      die die sich hier neu bzw. wieder ansiedeln

11. Stärkung der regionalen Wirtschaft und Schaffung neuer Arbeitsplätze

12. Erhöhung der Lebensqualität

13. Neuansiedlung von Dienstleistungsunternehmen und Industrien


Kurz vor Jahreswechsel wurde die BUGA 2021 vergeben. Diese wird in Erfurt stattfinden. Wir planen uns für das Jahr 2023 zu bewerben. Es wäre die erste Bundesgartenschau die in Sachsen stattfinden würde. Alle diese Punkte wären große Chancen für uns. Und daher werbe ich auch persönlich intensiv dafür sich mit diesen Gedanken auseinander zu setzen.

Viele der Umlandgemeinden haben sich der Idee angeschlossen und dazu Beschlüsse in ihren Gemeinderäten bzw. im Stadtrat gefasst, die sich hinter das Projekt Buga 2023 stellen.

Ihr Torsten Pötzsch -Oberbürgermeister-

Bärwalder See

Bürgermeister der Gemeinde Boxberg Roland Trunsch während der Befahrung mit Herrn Jochen Sandner von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft am 22. Juni 2011

Erlichthof Rietschen

Muskauer Park

im Gespräch Herr Jochen Sandner, Herr Alexander Niemz, Herr Cord Panning und Herr Jörg-Manfred Schönsee (v.r.) während der Befahrung mit Herrn Jochen Sandner von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft am 22. Juni 2011 beim Rundgang im Muskauer Park

im Gespräch Herr Cord Panning, Herr Jochen Sandner, Herr Jörg-Manfred Schönsee und Herr Alexander Niemz (v.r.) während der Befahrung mit Herrn Jochen Sandner von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft am 22. Juni 2011 beim Rundgang im Muskauer Park

Findlingspark Nochten

im Gespräch Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch, Herr Dr. Hans Ulbrich und Herr Jochen Sandner (v.r.) während der Befahrung mit Herrn Jochen Sandner von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft am 22. Juni 2011 beim Rundgang im Findlingspark Nochten