Ehrenamtspreis 2012

10.12.2012 DruckversionPDF

Am 04.12.2012 fand im Ratssaal der Stadt Weißwasser im Rahmen einer Festveranstaltung zum zweiten Mal die Vergabe des Ehrenamtspreises der Stadt Weißwasser statt.

Der von der Nickel Fenster GmbH & Co. KG gesponserte und organisierte Preis soll Menschen ehren, die in der Stadt Weißwasser durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit Menschen Freude bringen.

In einer emotionalen Rede des Oberbürgermeisters Torsten Pötzsch, wurden alle 15 vorgeschlagenen Bürgerinnen und Bürger besonders hervorgehoben. Das lange gehütete Geheimnis wurde nach Musikstücken, präsentiert von der Kreismusikschule „Dreiländereck“, durch den Oberbürgermeister gelüftet. Die Überraschung war für alle groß.

Die Preisträger:

Ehrenpreis in Gold:
Hubert Henschke, Reinhard Göpfert und Erich Feller (Station Junger Naturforscher und Techniker)

Ehrenpreis in Silber:
Günter Segger (Denkmalkommision)

Ehrenpreis in Bronze:
Torsten Hasenmaile (AJZ Garage)

 

Weitere Ehrenurkunden haben erhalten:
Brigitte Schönsee, Gudrun Albrecht, Thorsten Rennhak, Peter Sievers, Hagen Hördler, Wolfgang Petsch, Rainer Wetzorke, Dieter Große, Dr. Simone Kock, Eine Welt Laden.

Nach der festlichen Preisverleihung wurde sich am Büfett gestärkt und die einzelnen Aktivitäten gemeinsam ausgewertet. Unser Dank gilt insbesondere dem Unternehmen Nickel Fenster GmbH & Co. KG, allen Preisträgern und vorgeschlagenen Bürgern.

Die Ehrungen sollen allen Einwohner Mut machen, sich ebenfalls für die Weißwasseraner und ihre Stadt ehrenamtlich einzusetzen.

Presse-Echo:

LAUSITZER RUNDSCHAU 05. Dezember 2012

Naturforscher haben die Nase vorn
Drei Helfer der Station Junger Techniker gewinnen Ehrenamtspreis 2012 in Weißwasser

Preisstifter Gottfried Haberhausen von Nickel Fenster und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) haben das Geheimnis gelüftet. Die Ehrenamtspreise der Stadt samt 5000 Euro Preisgeld gehen 2012 an die Station Junger Techniker und Naturforscher (1. Platz), die Denkmal-Kommission (2.), Torsten Hasenmaile (3.).

Bild: LR D.Preikschat
Die Erst- bis Drittplatzierten 2012: Hubert Hentschke (r.), Reinhard Göpfert (2.v.r.) und Erich Feller (Mitte) von der Station Junger Techniker und Naturforscher, Günter Segger (l.) von der Denkmal-Kommission und Torsten Hasenmaile. Foto: Preikschat

Torsten Pötzsch fühlte sich im Rathaus-Saal von Weißwasser ein wenig wie vergangene Woche im Jüdischen Museum von Berlin. Denn wie schon beim Städtewettkampf Mission Olympic gab es auch beim Ehrenamtspreis nicht nur einen Erstplatzierten. Und wie vergangene Woche die Delegationen der Städte Weißwasser und Meinigen freuten sich am Dienstag Hubert Hentschke, Erich Feller und Reinhard Göpfert. Sie alle drei sind in der Station Junger Techniker und Naturforscher überhaupt nicht wegzudenken, wie Laudator Bernd Frommelt, Leiter der Einrichtung, betonte. Der Name Hubert Hentschke sei praktisch ein "Synonym für die Station". Seit mehr als 30 Jahren sei der Weißwasseraner dabei und habe großen Anteil, dass die Station als Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe sachsenweit anerkannt ist. Den Naturschutzbeauftragten Reinhard Göpfert lobte Frommelt als geduldigen "Behüter der Seeadler". Er sei eine "feste Größe" beim Umsetzen von Naturprojekten in der Station. In dem Elektrikermeister Erich Feller schließlich habe die Einrichtung jemanden, der als "Allround-Handwerker" einfach alles hinkriege, was dort an praktischer Arbeit zu verrichten ist, so Frommelt. Als einen Anpacker, der jederzeit ansprechbar und unbedingt zuverlässig ist, wurde auch der Drittplatzierte Torsten Hasenmaile beschrieben. Hasenmailes Laudatio übernahm Steuerberater Mathias Prasa, der ihn liebevoll "unseren Hasi" nannte. Ein Mann, der nie hinten anstehe, wenn in der Stadt ein Fest zu organisieren ist. Aktuell baue Hasenmaile den Weihnachtsmarkt in Weißwasser mit auf, der am Donnerstag eröffnet wird. Uwe Mühle von der Denkmal-Kommission Weißwasser würdigte den Zweitplatzierten Günter Segger. Mit stoischer norddeutscher Ruhe leite er seit zehn Jahren die Kommission. Ohne ihn hätten die Denkmäler in Weißwasser nicht den Stellenwert, den sie heute haben. Eine Stadt, die so engagierte Ehrenamtliche habe, könne sich glücklich schätzen, sagte Mühle und zitierte aus einem Gesangsstück, das die Musikschule des Landkreises Görlitz vortrug: "Drum jauchzet und frohlocket …"

Gemeinsame Viertplatzierte 2012 sind: Gudrun Albrecht vom Verein Zukunft gestalten ohne zu vergessen, Kleingärtner Dieter Große, Ziergeflügelzüchter Hagen Hördler, Wolfgang Petsch vom TSG, Simone Kock, Thorsten Rennhak vom Stadtsportverband, Brigitte Schönsee, Peter Sievers von der Bürgerinitiative Modellprojekt Weißwasser, Rainer Wetzorke, ein Vertreter vom Eine Welt Laden der evangelischen Kirche.

 

Sächsische Zeitung 05. Dezember 2012

Ehrenamtspreis geht an Mitarbeiter der Station Junger Techniker
Von Thomas Staudt

Bei Mission Olympic gab es keinen eindeutigen Sieger. Auch die Stadt lobt drei Engagierte auf den 1. Platz.

Bild: Sächsische Zeitung
Fast unsichtbar wie der Ehrenamtspreis aus Glas, den Reinhard Göpfert vor sich hält, agieren fast alle der gestern Abend Geehrten im Hintergrund: Günter Segger, Torsten Hasenmaile, Erich Feller und Hubert Henschke (hinten, v.l.)
Foto: Thomas Staudt

Die Stadt ist um ein Geheimnis ärmer. Wer den Weißwasseraner Ehrenamtspreis bekommt, ist seit gestern Abend keines mehr. Bedauern ist jedoch fehl am Platz, war die Wahl doch eine ausgemachte Überraschung. Niemand konnte ahnen, dass die Jury den Ehrenamtspreis in Gold an drei Personen gleichzeitig vergeben würde. Die Wahl fiel auf Hubert Henschke, Erich Feller und Reinhard Göpfert. Alle drei engagieren sich seit Jahren und Jahrzehnten für Kinder und Jugendliche in der Station Junger Techniker und Naturforscher. Hubert Henschke leitete die Station selbst längere Zeit und sorgte mit seinem Engagement dafür, dass die Station „zu einem unverwechselbaren Baustein in der Jugendhilfelandschaft der Stadt“ wurde, wie der jetzige Stationsleiter Bernd Frommelt in seiner Laudatio formulierte. Als Leiter der der AG Kfz-Technik begeisterte Henschke ganze Generationen von Jugendlichen seit 1964 für Autos und Motorräder. Viele machten später das Kfz-Handwerk zu ihrem Beruf. Reinhard Göpfert leitet unter anderem das Wolfscamp und sorgt mit seinem Verständnis dafür, dass Kinder auch mal in der Natur laut sein wollen, für eine steigende Akzeptanz von Naturschutzthemen unter den Heranwachsenden. Als Spezialist für Seeadler ist er zudem ehrenamtlich für den Naturschutzbund NABU Sachsen tätig. Erich Feller schließlich betreut das Projekt „Kreislauf Wasser“. Laut Frommelt ist er menschlich aus der Station nicht wegzudenken. Technisch ist er so versiert, dass er fast alles wieder hinbekommt. Das Geheimnis um die Preisträger war so gut gehütet, dass sie selbst bis zur unmittelbaren Preisverleihung von nichts wussten. Günter Segger erhielt den Preis in Silber für seinen Einsatz für die Denkmale der Stadt. Der Preis in Bronze ging an Torsten Hasenmaile vom Alternativen Jugendzentrum Garage. Ob Stadtfest oder Weihnachtsmarkt, wo immer es etwas aufzubauen oder zu transportieren gilt, ist „Hasi“, wie ihn viele nennen, da.

Ehrenurkunden gingen zudem an Brigitte Schönsee, Gudrun Albrecht, Thorsten Rennhak, Peter Sievers, Hagen Hördler, Wolfgang Petsch, Rainer Wetzorke, Dieter Große und Simone Kock. Der Ehrenamtspreis ist eine Stiftung von Gottfried Haberhausen, dem Geschäftsführer von Nickel-Fenster.

Die Auszeichnung wurde 2012 zum zweiten Mal vergeben.

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